Der "Fuchsbau" von 1943 bis 1945
Zahlreiche Legenden und Gerüchte gibt es zur Geschichte des "Fuchsbaus".
Da wurde von einem weiteren Führerhauptquartier aus der Kriegszeit mit direktem U-Bahnanschluß nach Berlin, eigener unterirdischer Autobahnausfahrt und unbekannten geheimen Tunneln gesprochen.
Andere vermuteten im "Fuchsbau" später sogar Kernreaktoren und Raketensilos.
Von einem Bauwerk mit über 7 Etagen wurde berichtet und noch heute werden haarsträubende Geschichten zum Bunker und seiner Verwendung erfunden. Die jahrzehntelange Geheimhaltung zu diesem einstigen Militärobjekt, das in 3 unterschiedlichen Staatsformen genutzt wurde, läßt die Gerüchteküche noch bis in die Gegenwart kräftig brodeln.
Inzwischen sind alle wichtigen Fakten zum Bunker bekannt und das Geheimnis des "Fuchsbaus" endlich gelüftet.
Wie der Bunker 1943 geplant wurde, soll meine Grafik veranschaulichen.
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Ab Oktober 1943 wurden im Wald bei Rauen die Betonröhren des "Fuchsbau"-Bunkers für die Waffen-SS errichtet.
Hier entstand in nur einem Jahr die wichtigste unterirdische Fernmeldezentrale der SS.
Der Rohbau sollte mit einer 25 m starken Überschüttung aus 500.000 m³ Sand und 2 mächtigen Bombenschutzplatten gegen Luftangriffe geschützt werden. Dazu wurde extra ein ganzer Hügel abgetragen.
Als im März 1945 die Bauarbeiten wegen der Frontnähe eingestellt werden mußten, war der Bau außen unvollendet und nur an einigen Stellen mit 7 m Sand bedeckt.
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